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Röhrenbunker Friedrichsberger Straße 53

 


Erbaut:

Der Bunker wurde 1942 für einen finanziellen Aufwand von 114.000.- Reichsmark errichtet und bot offiziell 300 Personen Schutz vor herumfliegenden Splittern und Trümmer.

 

Umbau:

Auch bei diesem Bunker beginnt die Aufmerksamkeit der Zivilschützer bereits Ende der 50er-Jahre. 1959 beabsichtigte die Stadt Hamburg eine Übereignung des Grundstücks an das benachbarte Diakonissenheim Bethesda, eine Grünanlage sollte den Schwestern zur Naherholung dienen. Die größte Sorge galt selbstverständlich dem Erhalt des Bauwerkes, die hohe Bevölkerungsdichte sorgte für einen großen Schutzplatzbedarf zu Beginn des Kalten Krieges. Zu einem Umbau kam es letztendlich nicht, Großprojekte in der Nachbarschaft (Eilbeker Weg, Wielandstraße) genoßen Priorität.


Zustand:

Das Bauwerk wurde in der Zeit des Zweiten Weltkrieges offensichtlich durch Nahtreffer explodierender Bomben beschädigt. Trotzdem war der Bunker bei seiner Öffnung in sehr gutem und trockenem Zustand, das ist eher selten bei Bauwerken dieses Typs und unteriridischer Lage. Die sanitären Anlagen und Lüftungseinrichtungen waren abgängig, dies aber auch schon 1959. Von den beiden Eingangsbereichen waren nur abgedeckelte Treppenabgänge übrig, die damaligen splittersicheren Eingänge wurden vermutlich bei Einrichtung der Grünanlage beseitigt und durch Betonplatten mit Einstiegsluken ersetzt. Grund der Öffnung waren geplante Baurbeiten zu einer Auffahrt, der Bunker lag dieser um einige Zentimeter im Wege. Somit sollte ein Teilabbruch für Platz sorgen, dafür musste der Bunker begangen und vermessen werden. Heute fehlen dem Bunker an seiner östlichen Ecke einige Zentimeter Bausubstanz und das Bauwerk wurde wieder sicher verschlossen.

 

 

Veranstaltungen:

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