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Authentizität und Musealität historischer Bauwerke

 

 

(von Nadine Heilig)

 

Begreift man Musealisierung als einen bewussten Prozess, so spiegelt sich darin das Bestreben Dinge, denen man eine besondere geschichtliche oder kulturelle Bedeutung zumisst, für die Nachwelt zu konservieren.

Laut Friedrich Waidacher ist Musealität „jene Haltung, die Menschen dazu bringt, bestimmte Objekte als Nachweise bestimmter Wirklichkeiten für so wichtig zu erachten, daß sie sie auswählen und versuchen, sie möglichst unbegrenzt zu erhalten.“(1) In den meisten Fällen sind diese Wirklichkeiten historisch gebunden d.h. in einem bestimmten Abschnitt von Geschichte verortet.

 

Architektur in jeglicher Form ist Träger von Geschichte. Nicht nur in Form des Erscheinungsbildes, bei dem sich anhand von formalistischen Gestaltungsmerkmalen Baustil und Epoche eines Gebäudes erkennen lassen.

Vielmehr ist hier die Geschichte von Bedeutung, von der das Bauwerk selbst ein Teil ist und in der sich auch, wie es Franz Dröge und Michael Müller nennen, die „Würde des Ortes“ manifestiert, die aus dessen historischer Sättigung resultiert, welche ebenso die Aura eines Ortes einschließt und einem bloßen Duplikat, einem Nachbau, nicht anhaftet.(2)

 

Das meiste, was man an historischen Gebäuden im Stadtbild identifizieren kann, beinhaltet dennoch häufig nur das äußere Erscheinungsbild, als erhaltenes Zeugnis einer vergangenen Funktion oder Bedeutung. Neue Nutzungen integrieren es dann in das aktuelle städtische Leben. Aber natürlich gibt es Ausnahmen.

Häufig sind es exponierte Bauten, wie ehemalige Schlösser und Herrenhäuser, Industrie- und Schutzbauten, bei denen eben mehr von ihrer Geschichte in Form von Gestaltungselementen im Inneren, baulichen Details, Dekorationen, Möblierung, teilweise ganzen Ausstattungen erhalten geblieben ist.

Auch sie haben ihren ursprünglichen Zweck eingebüßt, doch nicht unbedingt ging dies mit einer alternativen Nutzung einher. Nicht zuletzt auch aus dem Grunde, dass sich hier die Entwicklung neuer Konzepte, aufgrund der spezifischen architektonischen Beschaffenheit dieser Bauwerke, nicht ganz einfach gestaltet.

Wie später noch näher beschrieben werden wird, ist selbst die Erhaltung des ursprünglichen Zustandes oft besonders dort problematisch, wo eigentlich genau dieser präsentiert werden soll.

Für eine solche Präsentation besteht nicht selten eine große Nachfrage. Oftmals rankt sich um diese Orte ein ganz besonderes Interesse, speziell dort, wo die breite Bevölkerung lange Zeit ausgeschlossen war. Vormals Verbotenes, Versperrtes und Verborgenes hat jedoch gerade deshalb eine spezielle Anziehungskraft.

 

Hauptsache authentisch – die Problematik des Authentizitätsbegriffs

 

Dieser Reiz des Verborgenen wird darüber hinaus begleitet von einer besonderen Faszination des Authentischen, welches diesen Orten anhaftet. Erst die Authentizität, die sich in (und an) einem Gebäude niederschlägt scheint überhaupt erst seine geschichtliche Bedeutung zu verankern.

Bei der heutigen virtuellen Präsenz von Orten und Informationen, so Bernhard Hoppe, hebt sich „der Originalitätsbegriff und die Authentizität des historischen Ortes“ als Argument heraus, gerade diese Orte aufgrund ihrer Aura persönlich zu besuchen.

„Nur an den historischen Orten wird es dann noch eine Authentizität als Echtheit geben, die sich abgrenzen kann von der Authentizität als lediglich verabredeten Wert.“(3)

 

Auch Sabine Schindler konstatiert in ihrer Studie über Authentizität und Inszenierung amerikanischer „historic sites“, dass sich für die Wirkung historischer Orte die Glaubwürdigkeit bei der Vermittlung geschichtlicher Fakten insbesondere an die Wahrnehmung von Authentizität knüpft und zum anderen dem Betrachter in ihrer Erlebnishaftigkeit eine Form von Alltagsflucht ermöglichen, die das „Ursprüngliche, Selbstverständliche, Sichere, das wir in unserem Leben kaum noch finden […]“ zur Verfügung stellen.(4)

 

So wird Authentisches auch häufig zur Voraussetzung des Musealen, im Sinne eines Garants für Glaubhaftigkeit und Echtheit der vermittelten Inhalte.

Doch gerade diese Anziehung des Authentischen birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken.

Jene Wirkungsmechanismen historischer Orte sind speziell dort von Bedeutung, wo Institutionen, Vereine oder ganze Städte diese im touristischen Sinne nutzen wollen.

Besonders nach dem Bedeutungszuwachs des so genannten Kulturtourismus in den 1990er Jahren in Deutschland werben insbesondere Städte mit ihrer historischen Substanz als erlebbarer Geschichte.

Ein Phänomen, das sich laut Wolfgang Nahrstedt aus einer Suche nach einer neuen deutschen Identität im Zuge der Wiedervereinigung ergibt:

„Deutsche Identität über Kultur ist plötzlich wieder gefragt. […]

Erinnerungstourismus beherrscht das Bild. […]

Die Kulturreise wird damit – wie der Kulturbegriff – vielleicht zu einer typisch deutschen Reiseform […].“(5)

 

Dies hat entsprechende Auswirkungen auf die Gestaltung touristischer Angebote, bei der Emotionalität, Erinnerung und Nostalgie, Identität und nationale Verortung in den Vordergrund rücken.

Darüber hinaus ist der Kulturtourismus jedoch auch die unmittelbare Folge einer Neuverortung ehemaliger Industrieregionen, welche mit dem Rückgang dieses Sektors ein neues attraktives Image über ihr vorhandenes kulturelles Erbe konstituierten, nicht zuletzt mit Hilfe der übrig gebliebenen Produktions- und Industriestätten.(6)

 

Die Resonanz von touristischer Seite ist groß. Dennoch bedeutet ein derartiger Ansturm auf die historischen Gebäude auch eine zusätzliche Belastung, welche der benannten „Würde des Ortes“ nicht unbedingt zuträglich ist.

Denn werden historische Fragmente im Rahmen ihrer Erhaltungsmaßnahmen neu präsentiert und für die Ansprüche und Erwartungen touristischer Besucher im Folgenden neu inszeniert, führt dies leicht zu einer gekünstelten Aufbereitung von Geschichte.

„Als Themenpark inszenierte und in Teilen kommodifizierte Geschichte“ so bezeichnet beispielsweise Beate Binder die Art und Weise, wie in Berlin vielerorts die Aufbereitung von Mauerdenkmälern geschieht und so, „der Produktion unverwechselbarer Orte dient.“, welche von den Berlin-BesucherInnen im Sinne von Authentizität und historischer Bedeutung gesucht wird.(7)

 

Speziell für Italien, einem Hauptziel für Kulturreisende seit jeher, beobachtet auch Giorgio Piccinato eine solche Problematik des Kulturtourismus.

An Orten wie Rom, Florenz und Venedig wird sichtbar, wie sich historische Städte immer mehr mit den an sie gestellten Erwartungen von Seiten des Tourismus angleichen und dadurch die kulturelle Authentizität, nach der die Touristen suchen, letztendlich zerstören.

„The tourists who crowd the art cities change the aesthetic experience of the city itself, underminig the very possibility of enyoing ist eatures.”(8)

 

Entsprechend wird der Charakter von Authentizität historischer Orte im Zusammenhang mit deren Vermarktungskonzepten immer wieder kritisch betrachtet.

Bei der Zusammenkunft von touristischer Erschließung auf der einen und der Bewahrung des kulturellen Erbes auf der anderen Seite, sei es vor allem, so betont Axel Dreyer in seinem Handbuch über den Kulturtourismus, die Aufgabe von touristischen Unternehmen, bei der Vermarktung von Regionen, deren kulturelle Identität nicht zu beeinflussen.(9)

 

Dreyer sieht eine Lösung für den Missbrauch des Authentizitätsbegriffes sowie die Zerstörung authentischer Kultur durch den Tourismus außerdem in einer Bedeutungsreduktion von Authentizität als Reisemotiv.

Die Frage ist jedoch, ob ein solcher Anspruch mit der Grundmotivation für Reisende gezielt bestimmte Orte gerade wegen ihres authentischen Charakters und ihrer Rolle als architektonisches Zeugnis von Geschichte vereinbaren ässt.

Auch Thomas Heinze betont, dass die klassische Definition des Kulturtourismus direkt mit der Forderung nach Authentizität einhergeht, welche allerdings mittlerweile durch die Hervorhebung von Erlebniswert und Eventcharakter erweitert wurde.(10)

 

Demnach sollten bewusste und vorsichtige Vermarktungsstrategien dazu beitragen, die Denkmäler in einer kulturgerechten Form inhaltlich authentisch zu vermitteln, jedoch ohne dass eine touristische Abnutzung und kulturelle Verflachung entsteht.(11)

 

Franz Dröge und Michael Müller analysieren das Phänomen der Ästhetisierung historischer Bauten im städtischen Zusammenhang, im Sinne eines nach Differenzierung strebenden Handlungs- und Konsumschemas.(12)

 

Der Tourismus bringt hierbei einen Vorgang der sog. ’Monumentalisierung’ mit sich, die im Prinzip auf einer Entzeitlichung der Objekte basiert.

„Dabei beschleunigt sich mit der Zunahme des Tourismus auch die Monumentalisierung. Die Beschleunigung dieses Prozesses und dessen Vermassung demonumentalisieren aber auch immer wieder.

Das treibt den Tourismus indessen immer weiter an, da neue Authentizitäten gesucht werden, zu denen sie aber erst die Monumentalisierung im touristischen Blick macht.“(13)

 

Authentizität des Objekts bedeutet laut Müller/Dröge aber auch immer eine Beziehung bzw. eine Erfahrung, die sich durch dessen Erlebnischarakter und „der wissensfundierten Objektwahrnehmung“ konstituiert, welche auch die Aura eines Ortes mit einbezieht.(14)

 

Museum – aber wie?

 

Nicht nur einzelne Gebäude, sondern ganze Innenstädte werden mittlerweile für die Tourismuswirtschaft musealisiert, wie Franziska Puhan-Schulz feststellt, „innerhalb derer sich Denkmal- und Kunstbetrachtung mit Restaurantbesuchen, Shopping und anderen Lebensstil-Erfahrungen verbinden lassen.“(15)

 

Die Städte reagierten mit entsprechenden Revitalisierungsmaßnahmen auf diesen Trend.

Historisches wird liebevoll restauriert und herausgeputzt und dort, wo keine originale historische Substanz vorhanden ist, in Form von Nachbauten neu generiert.

Nicht immer steht dabei der Anspruch historischer Korrektheit im Vordergrund, sondern eine möglichst erfolgreiche Vermarktung des Stadtbildes

„that relies on the manipulation and presentation of urban form“, wie es auch Stephen Ward untersucht. „The refurbishment, repackaging and re-use of major historic structures […] quickly become common.”(16)

 

Anders sieht es dort aus, wo mehr als nur historische Anmutungen und ästhetisiertes Kulturempfinden durch restaurierte Fassaden erzeugt werden soll.

Möchte man nicht nur die Architektur sondern auch den Ort an sich bewahren, seinen Charakter in Anlehnung an seine frühere Funktion, bietet sich die Umwandlung in ein Museum an. (17)

 

Insbesondere trifft dies auf solche Gebäude zu, deren Geschichte sie zu einem wichtigen Bestandteil des kollektiven Gedächtnisses einer Region macht, welcher eine alternative Nutzung, wie z.B. für gewerbliche Zwecke, vollkommen entgegenstehen würde.

Egon Greipl führt einen Grund des Museumsbooms der 80er und 90er Jahre auf die Rückbesinnung „auf die vergangene Kultur und Geschichte, besonders der eigenen Heimat, mit der man sich wieder lieber identifiziert.“ zurück.(18)

 

Dieses sorgt auch für einen sensibleren Umgang mit historischen Bauten. Dieses Greifen nach Identifikationsmöglichkeiten, die sich entsprechend in den historischen Bauten materialisieren sich in Form von „Haltepunkten in einer zunehmend technisierten und anonymen Umwelt.“(19)

 

Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt, wenn bei der Umnutzung von Denkmälern an eine museale Nutzung gedacht wird.

Bezugnehmend auf historische Stätten aus der Zeit des Nationalsozialismus weißt auch Hoppe darauf hin, dass sich authentische Orte als Verkörperungen von Erinnerungen besonders im Gedächtnis der Besucher festsetzen, da „individuelle Erinnerung wie das kollektive Gedächtnis zu ihrer zuverlässigen Funktion einer topographischen Gliederung bedürfen.

Deshalb sind Orte historischen Geschehens einzigartige Gelegenheiten der Aufklärung, weil sie es ermöglichen, Ereignisse und Zusammenhänge aus der Masse des kulturellen Gedächtnisses herauszuheben und dem einzelnen einzuprägen.“(20)

 

So werden diese Stätten durch ihren Charakter, in dem sich Geschichte, Intention und Umgang widerspiegeln zu Lernorten, deren Wirkung sich über ihre Authentizität entfalten kann.

Ein solches Nutzungskonzept mit dem Ausgangspunkt eines Bewahrens des Ortes als Grundidee, bietet nun verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung. Eine Musealisierung geht hier in den meisten Fällen unmittelbar mit dem Verlust der ursprünglichen Nutzung einher.

Strebt man eine musealen Umwandlung im Sinne eines klassischen Ausstellungskonzeptes an, das mit verschiedenen didaktischen Umsetzungen arbeitet, verschiedene Visualisierungsmittel einsetzt, Erklärungstafeln, Vitrinen, Videopräsentationen usw. sind die Beeinflussungen des originalen Charakters enorm.

Schnell wird so das Bauwerk zur Hülle der didaktischen Aufbereitung seiner Geschichte.

Gerade Orte, die durch ihre Erinnerungsfunktion einen kollektiven Geschichtszugang vermitteln wollen, sind jedoch darauf bedacht eine bestimmte Atmosphäre und damit einen gewissen originalen Zustand zu erhalten.

Eine andere Möglichkeit schließt somit einen möglichst ganzheitlichen Erhalt von vorhandenen Ausstattungselementen, Inneneinrichtungen ein bzw. stellt einen der ursprünglichen Ausstattung nachempfundenen Zustand wieder her.

Die Authentizität ist bei einem solchen Konzept von mehr Bedeutung, als irgend sonst. Das Vermitteln von Geschichte wird hier zu einer Art Zeitreiseerlebnis und beinhaltet die von Hoppe genannte Einprägsamkeit in hohem Maße.

Jedoch liegt hier eine Problemstellung des musealen Anspruches in der didaktischen Aufbereitung von historischen Hintergründen, welche der Ort selbst nicht transportiert, jedoch ohne deren Erklärung er wiederum zu einer bloßen Kulisse nostalgischen Empfindens wird.

Immer liegt bei einer Umnutzung, welche das Gebäude einem großen Besucherkreis zugänglich machen soll, neben den Veränderungen durch die Ausstellung, ein Hauptproblem in den baulichen Maßnahmen, die für eine solche Präsentation notwendig sind.(21)

 

Notausgänge und Versorgungsräume müssen in die vorhandene Substanz eingebracht werden, ohne wichtige Raumstrukturen zu zerstören, Sicherungsmaßnahmen, wie Absperrungen, Geländer und Handläufe eingebaut werden, ohne den Grundcharakter des Ortes zu verändern, genau wie technische Einbauten für Beleuchtung und Klimatisierung.

Wiederum wird es mit den fortschreitenden Entwicklungen der Museumstechnik, sowie der Denkmalpflege immer schwieriger beide Interessen zu vereinen.(22)

 

Doch nicht nur die baulichen Eingriffe, auch die Zugänglichkeit an sich beeinflusst je nach Umsetzung das Erleben des Ortes.

Verträgt der Ort beispielsweise einen großen Besucherstrom? Inwieweit erlaubt dieser darüber hinaus ein freies Erkunden oder nur einen geführten Rundgang?

Bei der Musealisierung, wo es neben einer Konservierung und Erhaltung auch immer um eine Präsentation bedeutungsvoller Objekte geht, sollten diese Fragen nicht nur aus didaktischer sondern auch aus der Perspektive der Wirkung des Ortes und der Wahrnehmung seines authentischen Charakters gestellt werden.

 

(Die Autorin ist Kunsthistorikerin, arbeitet freiberuflich für das Denkmalschutzamt Hamburg und ist Lehrbeauftragte an der Universität Lüneburg)

Anmerkungen

(1) Friedrich Waidacher „Vom redlichen Umgang mit Dingen: Sammlungsmanagement im System musealer Aufgaben und Ziele.“ Workshop zum Sammlungsmanagement Berlin, Institut für Museumskunde 29.10.1996 http://www.dhm.de/~roehrig/demuseum/texte/dinge.htm

(2) Michael Müller/Franz Dröge „Die ausgestellte Stadt“ Gütersloh 2005, S.198.

(3) Bernhard Hoppe in: „Historische Stätten aus der Zeit des Nationalsozialismus.“ Burkhard Asmuss (Hg.) Berlin / Frankfurt a.M. 1999, S.90.

(4) Sabine Schindler „Authentizität und Inszenierung: die Vermittlung von Geschichte in amerikanischen "historic sites".“ Passau 2002, S.244-246.

(5) Wolfgang Nahrstedt in: „Kulturtourismus“ Axel Dreyer (Hg.) München, Wien 2000, S.7.

(6) Vgl. hierzu Robert Freestone / Chris Gibson in: „Culture, Urbanism and Planning.“ Javier Monclús, Manuel Guardia (Hg.) Aldershot, Hants 2006, Stephen Ward „Selling Places: the marketing and promotion of towns and cities, 1850-2000.” New York 1998, Sharon Zukin “The cultures of cities.” Cambridge, Mass. 1995.

(7) Beate Binder „Mauer-Denkmale“ in: „Ort. Arbeit. Körper: Ethnografie europäischer Modernen; 34. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Berlin 2003.“ Beate Binder (Hg.) Berlin 2006, S. 195.

(8) Giorgio Piccinato in: „Culture, Urbanism and Planning.“ Monclús, Guardia (Hg.) 2006, S.126f.

(9) Dreyer 2000, S.47.

(10) Thomas Heinze „Kultursponsoring, Museumsmarketing, Kulturtourismus: Ein Leitfaden für Kulturmanager.“ Wiesbaden 2008, S.120.

(11) Ebenda S.119.

(12) Dröge, Franz; Müller, Michael „Die ausgestellte Stadt: zur Differenz von Ort und Raum.“ Gütersloh, Basel 2005, S.94f.

(13) Ebenda S. 192.

(14) Ebenda S. 198.

(15) Franziska Puhan-Schulz „Museen und Stadtimagebildung: Amsterdam - Frankfurt/Main - Prag; ein Vergleich.“ Bielefeld 2005, S.19.

(16) Stephen Ward „Selling Places: the marketing and promotion of towns and cities, 1850-2000.” New York 1998, S.193.

(17) Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine museale Nutzung auch automatisch mit einer Erhaltung des Charakters des Gebäudes einhergeht. Nicht selten soll auch hier der ursprüngliche Charakter lediglich eine Athmosphäre schaffen, die das Museumserlebnis positiv untermauern soll. Vgl. hierzu Prokop, Josephine „Museen - Kulturschöpfer und ihre Markenidentität : eine Untersuchung der Erscheinungsbilder von Museen und Ausstellungsinstitutionen in Deutschland, der Schweiz und Österreich.“ Wuppertal 2003, Belting, Hans „Orte der Reflexion oder Orte der Sensation?“ in: „Das diskursive Museum.“ Peter Noever (Hg.) Ostfildern-Ruit 2001, S.82-94.

(18) Egon Greipl in: „Historische Stätten aus der Zeit des Nationalsozialismus." Asmuss (Hg.) 1999, S.76.

(19) Ebenda.

(20) Hoppe 1999, S.89.

(21) Natürlich gibt es auch hier den seltenen Ausnahmefall, wie es z. B. bei ehemaligen Werkstätten, Mühlen oder Handwerksbetrieben oft im Kontext von Freilichtmuseen geschieht, dass die ursprüngliche Nutzung ohne einen strukturellen Eingriff fortgeführt wird. Hier ist die Umsetzung des Anspruchs historischer Originalität am höchsten sowie die Wahrnehmung eines Zeitreiseerlebnisses, wie Sabine Schindler es beschreibt. Schindler 2002, S.240.

(22) Ebenda S.78 Bis in die 70er Jahre erfolgte häufig die Einrichtung eines Museums in ungenutzten Bauten mehr oder weniger als Notlösung, um diese überhaupt bewahren zu können. Die Ansprüche an museumstechnische Funktionalität waren sehr gering, was mit einem entsprechend geringen Anspruch an Museumstechnik generell einherging. Auch von denkmalpflegerischer Seite waren viele Methoden und Auflagen noch nicht ausgereift, sodass entsprechend wenige Interessenskonflikte entstanden.

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