Alle Bauwerke tragen Bedeutungen. Der Verein "unter hamburg" dokumentiert vor diesem Hintergrund die Entstehungsgeschichte, die Nutzung, die Anpassung an die veränderte politische Lage oder auch das Ende einzelner unterirdischer Gebäude in Hamburg:
Wohl um kaum ein anderes Denkmal in Hamburg ranken sich derart viele Mythen wie um das Bismarck-Denkmal. Weithin bekannt ist die Tatsache, dass sich unterhalb der Statue ein Hohlraum befindet, der von 1939 bis 1941 als Luftschutzraum umgebaut und mit Wandmalereien versehen wurde. Darüber hinaus werden immer wieder weitreichende Tunnel- und Stollenanlagen vermutet, deren Existenz allerdings bezweifelt werden darf. Doch wie kommt es zu dieser Mythenbildung? mehr...
Leider hat Hamburg nicht so viele unteridische Großbauten aus alten Zeiten zu bieten. Die flache Topographie und ein hoher Grundwasserspiegel machten das Bauen unter der Erde früher schwierig. Nur wenige alte Bauwerke sind im Hamburger Untergrund erhalten geblieben und auch deren Erhalt ist leider nicht selbstverständlich. Im Stadtteil Borgfelde verbirgt sich im Geesthang (Überbleibsel der Eiszeit) ein Eiskeller von erheblicher Größe und Schönheit. mehr...
geschichtlich Bedeutung trägt sondern auch eine mythologische.
Das Wort Pest läßt auch heutige, hygieneverwöhnte Großstädter erschaudern
und lockt von Jahr zu Jahr mehr Besucher zum Tag des offenen Denkmals
in den "Pesthofkeller". Was es mit dem Bauwerk unter St.Pauli auf sich hat
und weshalb es bis heute immernoch gruselig erscheint, können Sie
in der sehr gut recherchierten Arbeit von Verena Mörsner nachlesen. mehr...
Pöseldorf ist einer der feinsten Hamburger Stadtteile. Hier hat sich, im Schatten prächtiger Stadtvillen, ein massives Stück Hamburger NS-Geschichte erhalten. Die ehemalige Befehlsstelle des Reichsstatthalters Karl Kaufmann war 60 Jahre aus dem Fokus des Interesses gefallen, Wünsche nach Abriss wurden laut. Nun soll das Bauwerk der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.....mehr... |
Obwohl Tausende hier tagtäglich hindurcheilen, nehmen sich die wenigsten Zeit, die Details dieses Verkehrsknotenpunktes wahrzunehmen. Der Verein unter hamburg bietet hier die Gelegenheit, in Ruhe die Geschichte der Haltestelle zu erkunden und hinter die Kulissen zu blicken.mehr... |
Unter der Erde am Hauptbahnhof, den Blicken der Öffentlichkeit verborgen, befindet sich, eine zentrale, so genannte „Zivilschutzanlage" Hamburgs. Überirdisch zeugt nur ein kleines, rundes Bauwerk – in dem sich Ansaugstutzen der Lüftungsanlage, Betankungsstutzen sowie Notauswurf der Abwasserleitungen befinden – von ihrer Existenz.mehr... |
Wo oberirdisch täglich Tausende auf ihren Bus warteten, schlummerte unter der Erde seit Jahrzehnten ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Kalten Krieg: ein Röhrenbunker. Der Bunker nun ist Geschichte. Wer den Bunker nochmal betreten möchte, kann jetzt einen virtuellen Rundgang durch das Gebäude starten.mehr... |
Ob als Symbol des deutschen Nachkriegsleids, als Beweis des Wiederaufbaus oder als umstrittenes „Mahnmal“: Der öffentliche Umgang mit Bunkern lässt sich als gesellschaftlicher Seismograph verstehen, in dem sich zeitgenössische Fragen zur Sozialpolitik und Debatten um Krieg und Wiederaufrüstung oder um den Umgang mit der NS-Vergangenheit niederschlagen. Die „Nachgeschichte“ von Hamburger Luftschutzbunkern.mehr... |
Er galt als "Hamburger Kuriosum": Unter der heutigen Max-Brauer-Allee verband der Hafenbahntunnel den Bahnhof Altona mit dem Gleisnetz in Hamburg. Er erlebte eine wechselvolle Geschichte - doch seine Zukunft ist trotz vieler Ideen derzeit völlig unklar.mehr... |
Die Begriffe „Untergrund“, bzw. im Besonderen auch „Unterwelt“ umfasst nicht nur reine Bauwerke, sondern in einer erweiterten Sichtweise auch Strukturen, die nicht direkt im Licht der Öffentlichkeit stehen. Hier soll nun der Hintergrund einer politischen Widerstandsgruppe im „Dritten Reich“ und deren Tätigkeit gegen die nationalsozialistische Diktatur beleuchtet werden.
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Bis heute taucht das Gerücht auf, im St. Pauli der Zwischenkriegszeit habe es geheime Tunnel gegeben. Jene wahrhaftige „Unterwelt“ sei von Chinesen geschaffen und genutzt worden, um unerkannt ihren Schmuggel- und Opiumhandel betreiben zu können. Was steckt hinter diesen spektakulären Vermutungen? Ist es ein Mythos, ein Fantasieprodukt – oder beruht es auf wirklichen Begebenheiten?
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Einer der zahlreichen unbekannten Tunnel Hamburgs liegt zwischen der Alster und dem Bleichenfleet. Er führt unter der Straße „Bei der Stadtwassermühle“ entlang und mündete im Bogen der Straßenführung in das heute noch bestehende Bleichenfleet. Seine Existenz geht auf die ehemalige Verbindung des Bleichenfleets mit der Alster zurück.mehr... |
1608 zählte das kleine Städtchen Bergedorf neun Brauereien – ihre Zahl blieb über fast 300 Jahre nahezu konstant. Heute zeugen in dem Hamburger Stadtteil nur noch wenige Spuren von den Aktivitäten der Brauer-Zunft. Auf den ersten Blick leicht zu übersehen, hat dennoch ein imposantes Bauwerk die Jahrhunderte überstanden: Unter dem Sand des Geesthangs sind die Eiskeller der ehemaligen Actien-Bier-Brauerei zu Bergedorf nahezu unverändert erhalten.
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Gespenstisch schimmern die grünen Streifen an Türöffnungen und Wänden. Sie weisen den Weg in das unterirdische Labyrinth aus Notaufnahme, Ambulanzen, Labors und Krankenzimmern. In der Erde unter einem Gymnasium in Wedel bei Hamburg rottet seit 15 Jahren ein Relikt des Kalten Krieges vor sich hin: Unter der Schule liegt der Bunker des einst größten Hilfskrankenhauses in Deutschland, eines von insgesamt 94.
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Grüne Bäume, rotgraue Wolkenkratzer, lange Straßenfluchten. In einem fensterlosen Raum einige Meter unter der Hamburger Universität beginnt Oklahoma City. Einen Stadtbummel verhindert nur die Größe – denn die detailgetreue Kopie entspricht dem Maßstab 1:300. Mit Spielerei a la „Miniaturwunderland" hat das Modell jedoch nichts gemein: die kleine Großstadt im Hamburger Untergrund dient der Wissenschaft.
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