Ob als Betonklötze, Röhrenbunker in Innenhöfen oder unauffällige Treppen: 700 Bunker prägen heute das Hamburger Stadtbild. Sie sind steinerne Zeugen der Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus oder des späteren Wettrüstens.
Doch auch jahrhundertealte Eiskeller, nicht mehr genutzte Tunnel oder historische Gruften sind - vielfach unbekannt - im sandigen Untergrund der Hansestadt zu finden.
Der im Januar 2006 gegründete Verein "unter hamburg" dokumentiert die Geschichte unterirdischer Bauten in Hamburg und bietet im Rahmen der politschen Bildung Seminare und Führungen durch Bauwerke an.
Führungen im Untergrund
Kritische Aufarbeitung
Bauwerke mit Bedeutung
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Der Verein lädt regelmäßig zu Führungen durch unterirdische Bauwerke ein. Speziell bei Bunkerführungen geht es nicht darum, nur Technik zu präsentieren. Vielmehr soll der Wahnsinn von Krieg und atomarer Hochrüstung sowie die Schutzlosigkeit der Bevölkerung deutlich gemacht werden. mehr... | Nicht das Bauwerk an sich ist wichtig, sondern dessen politsch-historische Bedeutung. Diese ergibt sich aus der Einordnung des Gebäudes in seinen historischen Kontext. Ziel des Vereins ist die kritische wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte von unterirdischen Bauwerken in Hamburg. mehr... | Alle Bauwerke tragen Bedeutungen. Der Verein "unter hamburg" dokumentiert vor diesem Hintergrund die Entstehungsgeschichte, die Nutzung, die Anpassung an die veränderte politische Lage und vielfach auch das Ende einzelner Objekte im Hamburger Untergrund. mehr... |