unter hamburg e.V. dokumentiert den Abriss eines
Röhrenbunkers in Hamburg
Ein unbekannter Tunnel Hamburgs liegt zwischen Alster und Bleichenfleet. Wir haben ihn dokumentiert.
Der "Hamburger Feuersturm" ist auch über die Grenzen der Stadt hinaus ein wohlbekanntes Schlagwort. Geprägt wurde es von dem Hamburger Feuerwehrmann Hans Brunswig, der war während der Luftangriffe auf Hamburg mit der Beobachtung der Schadensentwicklung beauftragt. Als Mitglied der so genannten "Propaganda-Kompanie" war er einer der wenigen Zeitzeugen, denen es erlaubt war, Fotos von den Bombenschäden anzufertigen. Dies diente der systematischen Aufnahme und Bewertung der Schäden, denn Deutschland wollte diese Schäden nach Erlangung des "Endsieges" seinen unterlegenen Kriegsgegnern in Rechnung stellen. Nach der Vernichtung ganzer Stadtteile Hamburgs wurde von ihm in seinen Berichten das Wort "Feuersturm" verwendet - es beschreibt den Untergang ganzer Straßenzüge in einem Großbrand.
Mit der Sendung "Abenteuer-Wissen" vom 27.1.2010 thematisiert das ZDF die Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkrieges. Im Rahmen der Recherchen zur Sendung nahm das ZDF Kontakt mit "unter-hamburg" auf und zeigte Interesse an unserer Arbeit. Es folgte ein interessantes Wochenende mit Drehterminen im Zivilschutzbunker Berliner Tordamm und in der verbunkerten, ehemaligen Befehlsstelle des Hamburger "Reichsstatthalters" Karl Kaufmann.[mehr]
In diesem Sinne drehten Vereinsmitglieder mit einfachen Mitteln den ersten "unter-schleswig-holstein"-Film. Pünktlich zum Weihnachtsfest ist dieser Kurzfilm nun fertiggestellt. Wer es bisher nicht zum Rundgang in die Zivilschutzanlage Werftstraße in Kiel geschafft hat, wird hier einen Einblick in das Bauwerk bekommen. Wer auf dem Rundgang schon dabei war, wird als Ergänzung zum schon bekannten, den Betrieb der Dieselmaschinen erleben können. mehr...
Ob als Betonklötze, Röhrenbunker in Innenhöfen oder unauffällige Treppen: 700 Bunker prägen heute das Hamburger Stadtbild. Sie sind steinerne Zeugen der Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus oder des späteren Wettrüstens.
Doch auch jahrhundertealte Eiskeller, nicht mehr genutzte Tunnel oder historische Gruften sind - vielfach unbekannt - im sandigen Untergrund der Hansestadt zu finden.
Der im Januar 2006 gegründete Verein "unter hamburg" dokumentiert die Geschichte unterirdischer Bauten in Hamburg und bietet im Rahmen der politschen Bildung Seminare und Führungen durch Bauwerke an. |
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Führungen im Untergrund | Kritische Aufarbeitung | Bauwerke mit Bedeutung |
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Der Verein lädt regelmäßig zu Führungen durch unterirdische Bauwerke ein. Speziell bei Bunkerführungen geht es nicht darum, nur Technik zu präsentieren. Vielmehr soll der Wahnsinn von Krieg und atomarer Hochrüstung sowie die Schutzlosigkeit der Bevölkerung deutlich gemacht werden. mehr... | Nicht das Bauwerk an sich ist wichtig, sondern dessen politsch-historische Bedeutung. Diese ergibt sich aus der Einordnung des Gebäudes in seinen historischen Kontext. Ziel des Vereins ist die kritische wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte von unterirdischen Bauwerken in Hamburg. mehr... | Alle Bauwerke tragen Bedeutungen. Der Verein "unter hamburg" dokumentiert vor diesem Hintergrund die Entstehungsgeschichte, die Nutzung, die Anpassung an die veränderte politische Lage und vielfach auch das Ende einzelner Objekte im Hamburger Untergrund. mehr... |