An der Ecke Annenstrasse und Clemens-Schultz-Straße liegt ein Bauwerk mit fast mystischer Bedeutung. Viele Hamburger haben schonmal etwas vom "Pestkeller" gehört. Die Annahme, dass hier die Pestkranken in bis zu dreistöckigen Tiefkellern "gehalten" wurden und auf ihr Sterben warteten, läßt auch aufgeklärte Großstädter noch heute erschaudern.
Zugangsbereich: Aufgenommen am Tag des offenen Denkmals 2010 |
In diesem Rundgang erfahren Sie die Geschichte der Örtlichkeit, als Bestandteil des Pesthofgeländes, das Schiksal St.Paulis während der französischen Besatzungszeit und der Entstehung der heute noch erhaltenen Bauwerke und des dazugehörigen Kellers.
Welche Rolle die Exportschlachterei Koopmann und die Nutzung der Räumlichkeiten als NSDAP-Parteibüro im Bezirk St.Pauli spielte.